Mit der Fähre nach Afrika

DSC06962-130x130Reisen mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil werden immer beliebter, kann man doch ganz individuell und mit einem Hauch von Freiheit und Abenteuer den gesamten europäischen Kontinent erkunden.
Und wen die Abenteuerlust gar bis nach Afrika zieht, der hat die Möglichkeit, sein vierrädriges Gefährt per Schiff mitzunehmen.

Fährverbindungen

Von Italien, Frankreich und Spanien gibt es regelmäßig Fährverbindungen, die den Reisenden bequem auf den Schwarzen Kontinent bringen.
Die kürzeste Verbindung liegt an der “Straße von Gibraltar”, von Algeciras oder Tarifa in Andalusien könnt ihr in weniger als zwei Stunden in die marokkanischen Souks von Tanger eintauchen und das legendäre Flair der Sadt geniessen. Eine solche Fähre kann man zum Beispiel bei Ocean 24 buchen.

Die meisten Fähren steuern inzwischen den neuen Hafen “Tanger Med” an, weiterhin natürlich auch Ceuta, das noch zu Spanien gehört. Von Almeria aus kann man nach Melilla, ebenso spanisch, und Nador übersetzen.
Wer sich die lange Anreise durch Spanien sparen möchte, fährt in etwa zwei Tagen von Genua in Italien oder von Sete in Frankreich nach Marokko.
Weiterhin gibt es Fährverbindungen von Italien nach Tunesien und sogar nach Algerien. Die für einige Zeit ins Leben gerufene Verbindung von Venedig in die ägytische Hafenstadt Alexandria wurde allerdings wieder eingestellt.

Formalitäten

Die Grenzformalitäten werden zum Teil schon auf der Fähre selbst erledigt, das vereinfacht die Einreiseprozedur und verkürzt die Wartezeiten an den Grenzen. Trotzdem ist die erste Einreise nach Afrika ein ganz besonderes Abenteuer, das ihr nicht vergessen werdet, versprochen.

Neben einem noch sechs Monate gültigen Reisepass braucht ihr vollständige Fahrzeugpapiere, wer mit einem Fahrzeug einreisen möchte, das nicht auf ihn zugelassen ist, braucht unbedingt eine Vollmacht vom Halter des Fahrzeugs, diese gibt es mehrsprachig beim ADAC.
Einige Versicherungen schreiben die grüne Versicherungskarte auch für Marokko gültig, hier lohnt sich eine Nachfrage.

Es ist also gar nicht kompliziert, auch mit dem Fahrzeug den afrikanischen Kontinent zu erreichen und sich von ihm verzaubern zu lassen.