Henno Martin: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste

Ein sehr ergreifendes Buch, das zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in Namibia spielt. Zwei junge Geologen verstecken sich zwei Jahre in der Namib und lernen den harten Überlebenskampf in der Wüste kennen.
Es ist so anschaulich geschrieben, dass man ganz klare Bilder und Farben im Kopf hat. Und nach der Lektüre dieses Buches weiss man, wie man Tiere ausnimmt und konserviert und noch viele Dinge mehr, die man als urbanes Stadtkind zwar nur am Rande braucht, aber wer weiß ….
Das Buch ist unbedingt ein Geheimtipp!

Kurzbeschreibung:
Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus Furcht vor der drohenden Internierung als ‘feindliche Ausländer’ fliehen Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei Jahre um das nackte physische Überleben. Hunger und Durst quälen sie, ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste, deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt.