Elefanten in Burkina Faso

Dsc00199-130x130 In Faramana reisen wir nach Burkina Faso ein und erreichen nach etwa 100 km durch felsige Hügellandschaft Bobo Dioulasso, die zweitgrößte Stadt des Landes.
Torsten, unser Mitreisender, ist schwer beeindruckt und wir lassen ihn an dieser Stelle persönlich zu Wort kommen:

“Wir stehen in Bobo im Campement “Casa Africa” und ich bin wieder erstaunt, wie Karsten und Silvia hierher gefunden haben, die Orientierung in einer afrikanischen Stadt ist jedes Mal eine neue Herausforderung.
Am Abend sind wir im Epizentrum des Ortes unterwegs und geniessen recht leckeres Hühnchen mit lokalem Bier. Ringsum läuft afrikanisches Kino ab, dazu sehr gehaltvolle Luft mit der europäischen Jahresdosis an Inhaltsstoffen. Ob hier wohl auch bald Umweltzonen eingeführt werden?
Am nächsten Morgen geben wir uns noch den Markt, der sehr authentisch ist, und dann gehts weiter Richtung Ouagadougou.
In Boromo wollen wir im Naturreservat “Forêt des Deux Balé” Elefanten gucken, doch es sind leider keine zu finden, noch nicht mal ihre Spuren oder Hinterlassenschaften. Außerdem ist das angegliederte Campement “Le Kaicedra” gerade eine Baustelle, hier hat die letzte Regenzeit mächtig gewütet und die Schäden werden gerade behoben.
Also verbringen wir die Nacht en brousse und uns ist richtig kalt, die Temperaturen gehen zurück auf 15 °C, das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Icon Wink
Aber schon nach kurzer Zeit hackt die Sonne wieder und fordert meinen Kreislauf, denn noch aklimatisiere ich.
Zur Belohnung gibts am Abend in Ouaga ein Campement mit Pool und Bier, herrlich dekadent.”

Das Campement “Nong-Taaba Village” ist ein belgisches Blindenprojekt mit angeschlossenem Herbergement und ein echter Geheimtipp.

In Ouaga steigen zwei weitere Mitreisende zu, Wolfram und Daniel. Nachdem sie sich aklimatisiert haben, geht ie Reise weiter nach Süden Richtung Po.
In Tiébélé besichtigen wir im Land der Kassena deren kunstvoll bemalte Wohnburgen und im Anschluss fahren wir in eine weiteres Wildreservat zur “Ranch de Nazinga” und wollen nun endlich Elefanten sehen.
Auf der Rundfahrt mit einem Rancher haben wir wenig Glück, die großen Grauen grasen im hohen Busch und sind kaum zu sehen. Zurück an der Ranch jedoch wird unsere Geduld endlich belohnt, ein Dickhäuter nach dem anderen findet sich an der Wasserstelle ein, um sich zu erfirschen, das Schauspiel dauert mindestens zwei Stunden.
Außerdem sehen wir einige Krokodile, Warzenschweine, Wasserböcke, Nyalas, Affen und wieder unzählige Vögel.
Wir lassen das Jahr im “Campement de l’Elephant” am Parkeingang mit einem schicken Buffet ausklingen und sind nun gespannt auf Ghana, wo uns ein anderer Kulturkreis erwartet.