In Faramana reisen wir nach Burkina Faso ein und erreichen nach etwa 100 km durch felsige Hügellandschaft Bobo Dioulasso, die zweitgrößte Stadt des Landes.
Torsten, unser Mitreisender, ist schwer beeindruckt und wir lassen ihn an dieser Stelle persönlich zu Wort kommen:
“Wir stehen in Bobo im Campement “Casa Africa” und ich bin wieder erstaunt, wie Karsten und Silvia hierher gefunden haben, die Orientierung in einer afrikanischen Stadt ist jedes Mal eine neue Herausforderung.
Am Abend sind wir im Epizentrum des Ortes unterwegs und geniessen recht leckeres Hühnchen mit lokalem Bier. Ringsum läuft afrikanisches Kino ab, dazu sehr gehaltvolle Luft mit der europäischen Jahresdosis an Inhaltsstoffen. Ob hier wohl auch bald Umweltzonen eingeführt werden?
Am nächsten Morgen geben wir uns noch den Markt, der sehr authentisch ist, und dann gehts weiter Richtung Ouagadougou.
In Boromo wollen wir im Naturreservat “Forêt des Deux Balé” Elefanten gucken, doch es sind leider keine zu finden, noch nicht mal ihre Spuren oder Hinterlassenschaften. Außerdem ist das angegliederte Campement “Le Kaicedra” gerade eine Baustelle, hier hat die letzte Regenzeit mächtig gewütet und die Schäden werden gerade behoben.
Also verbringen wir die Nacht en brousse und uns ist richtig kalt, die Temperaturen gehen zurück auf 15 °C, das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. ![]()
Aber schon nach kurzer Zeit hackt die Sonne wieder und fordert meinen Kreislauf, denn noch aklimatisiere ich.
Zur Belohnung gibts am Abend in Ouaga ein Campement mit Pool und Bier, herrlich dekadent.”
Das Campement “Nong-Taaba Village” ist ein belgisches Blindenprojekt mit angeschlossenem Herbergement und ein echter Geheimtipp.
In Ouaga steigen zwei weitere Mitreisende zu, Wolfram und Daniel. Nachdem sie sich aklimatisiert haben, geht ie Reise weiter nach Süden Richtung Po.
In Tiébélé besichtigen wir im Land der Kassena deren kunstvoll bemalte Wohnburgen und im Anschluss fahren wir in eine weiteres Wildreservat zur “Ranch de Nazinga” und wollen nun endlich Elefanten sehen.
Auf der Rundfahrt mit einem Rancher haben wir wenig Glück, die großen Grauen grasen im hohen Busch und sind kaum zu sehen. Zurück an der Ranch jedoch wird unsere Geduld endlich belohnt, ein Dickhäuter nach dem anderen findet sich an der Wasserstelle ein, um sich zu erfirschen, das Schauspiel dauert mindestens zwei Stunden.
Außerdem sehen wir einige Krokodile, Warzenschweine, Wasserböcke, Nyalas, Affen und wieder unzählige Vögel.
Wir lassen das Jahr im “Campement de l’Elephant” am Parkeingang mit einem schicken Buffet ausklingen und sind nun gespannt auf Ghana, wo uns ein anderer Kulturkreis erwartet.




















hallo zusammen ,
also habe ich doch keine halluzinationen gehabt ,
sondern euren bus in ouga wirklich gesehen !
ich bin seit zehn jahren jeden winter in westafrika unterwegs und hatte mir letztes jahr vorgenommen nach ghana zu fahren , aber habe in ouga kein visa bekommen .
ich bin dann mit dem “visa entente” nach niamey , benin , togo und wieder zurück nach burkina gefahren .
elefanten habe ich an der grenze von benin kommend , oberhalb des pendjari- parks gesehen .
könntet ihr mir beschreiben wo in ouga das ” la kaicedra” zu finden ist ? oder mir die tel.nr. zukommen lassen ? das wäre sehr hilfreich .
alles gute und viele grüße aus bremen
ps: auf eurer senegal – reise fahrt ihr auch durch gambia . habt ihr dort nie schlechte erfahrungen mit der grenze gemacht ??
ich bin auf meiner letzten tour 2010/ 2011 von dakar kommend auf dem weg in die casamance zum wiederholten male von den gambiern derartig übel gefiltzt worden , daß ich mir vorgenommen habe in zukunft über tambakounda zu fahren !!
das dauert zwar einen tag länger und die strasse von tamba nach zig-chor ist eine katastrophe, aber dafür muß ich nicht zweimal mein auto vollkommen leerräumen !!
dann werden wir uns früher oder später ja mal begegnen.
du meinst das la kaicedra, das campement, wo man die elefanten beobachten kann? das ist nicht in ouaga, sondern auf halber strecke zwischen ouaga und bobo, in boromo.
von ouaga aus ziemlich am ortseingang geht linke eine piste ab, vorbei an einer kleiner nationalparkbehörde, es gab auch ein (verwaschenes) schild, oder einfach durchfragen. wir waren allerdings beim letzten besuch ziemlich enttäuscht, aber vielleicht hat sich ja wieder was zum positiven getan.